Mehmet Karakolcu2026-11-02T09:56:00+01:00Deutliche Worte im Deutschen Bundestag: SPD-Politiker Ralf Stegner hat die AfD während einer Debatte über die Ukraine scharf angegriffen.
Am 29. Januar 2026 warf Stegner der AfD vor, russische Interessen zu unterstützen, Propaganda für Putin zu betreiben und sich zu Unrecht als Verteidigerin von Rechtsstaatlichkeit und Korruptionsbekämpfung darzustellen.
Besonders heftig wurde es, als er erklärte, das Deutschland, dem sich die AfD verpflichtet fühle, sei vor 81 Jahren von den Alliierten befreit worden.
Später bezeichnete er die AfD-Abgeordneten ausdrücklich als „richtige Vaterlandsverräter“.
Stegner betonte dabei, dass er bewusst die Sprache seiner politischen Gegner aufgreife.
Hintergrund war ein AfD-Antrag, der unter anderem ein Ende der Waffenlieferungen an die Ukraine forderte und die Korruptionsbekämpfung dort thematisierte.
Die Rede löste im Bundestag Beifall aus mehreren Fraktionen, aber auch deutlichen Widerspruch aus der AfD aus.
Politische Kritik gehört zur Demokratie. Doch wie weit darf die Wortwahl im Parlament gehen?
Was meint ihr? Ist Stegners scharfer Angriff gerechtfertigt oder überschreitet er damit eine Grenze?
Quelle: Deutscher Bundestag, 29.01.2026
Plenarprotokoll 21/56, S. 6751–6753